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Programme von Orchester & Chor der Universität Bremen seit 1996

Auf dieser Seite finden Sie eine Liste der Programme, die Orchester & Chor der Universität Bremen seit 1996 veranstaltet haben. Wenn Sie in der linken Spalte auf ein Miniaturbild klicken, wird das Originalplakat als PDF-Datei angezeigt. In der rechten Spalte finden Sie neben einer kurzen Beschreibung des jeweiligen Programms Hyperlinks zu einer umfassenden Beschreibung sowie zu Fotos, Hörbeispielen und Presseberichten.

 

Kooperation mit zwei chinesischen Universitäten 2013 – 2014

Die Universität Bremen kooperiert auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet eng mit der Ocean University of China (OUC) in Qingdao (strategischer Partner der Universität Bremen/Schwerpunkt Meereswissenschaften) und mit der Shanghai University. Nun ist diese Zusammenarbeit auch auf den kulturellen Bereich ausgedehnt worden: In einer insgesamt zweijährigen Kooperation hat zuerst das Orchestra of Chinese Folk Music von der OUC in Qingdao im Juni 2013 die Universität Bremen besucht (s. unten). Anschließend hat im September 2013 der Chor zusammen mit Mitgliedern des Orchesters der Universität Bremen eine zweiwöchige Konzertreise nach China unternommen (s. unten) und im Juli 2014 war der Chor der Shanghai University zum Gegenbesuch in Bremen.

Sommersemester 2014

Konzertplakat Sommersemester 2014

Kooperation mit der Shanghai University

Auf der Konzertreise nach China im September 2013 war die erste Station des Chores und von Mitgliedern des Orchesters der Universität Bremen der Besuch beim Chor der Shanghai University gewesen. Jetzt kam der Chor aus Shanghai mit 45 Mitgliedern zum Gegenbesuch nach Bremen und die Wiedersehensfreude war groß. Bei den gemeinsamen Konzerten beider Chöre und des Orchesters der Universität Bremen wurden der chinesischen Chormusik, die der Chor der Shanghai University mitbrachte, Werke der deutschen Romantik gegenübergestellt: Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy und seiner Schwester Fanny Hensel sowie Max Bruchs 3. Sinfonie, der er ursprünglich den Titel „Der Rhein“ hatte geben wollen.

Weitere Informationen zum Besuch des Chors der Shanghai University in Bremen finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder und die Presseberichte sowie den folgenden YouTube-Link.

Wintersemester 2013/14

Konzertplakat Fauré-Requiem

Französische Romantik
Félix Alexandre Guilmant: Symphonie Nr. 1 d-Moll für Orgel und Orchester op. 42 (komp. 1878)
Gabriel Fauré: Requiem op. 48 (nach der Fassung von 1899)

In beiden Werken dieses Programms spielt der romantische Orgelklang eine wichtige Rolle. Eine große romantische Orgel steht mit der Sauer-Orgel im Bremer Dom. Orchester & Chor der Universität Bremen schätzen sich deshalb glücklich, dass sie dieses Programm im Bremer Dom gemeinsam mit dem Domorganisten Prof. Wolfgang Baumgratz aufführen konnten.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder von Generalprobe und Konzerten sowie die Hörbeispiele.

September 2013

Konzertplakat Qingdao

Konzertreise des Chores und von Mitgliedern des Orchesters der Universität nach China

Der Chor & Mitglieder aus dem Orchester der Universität haben vom 13.–27. September 2013 mit insgesamt 64 Mitgliedern unter der Leitung der Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß eine Konzertreise nach China unternommen und insgesamt sechs Konzerte in Shanghai, Qingdao und Beijing gegeben. Das Repertoire der Reise umfasste Carl Orffs Carmina Burana, Ausschnitte aus Handel's "The Messiah" und ein einstündiges a-cappella-Liedprogramm mit Liedern aus Deutschland, China, Namibia, der Türkei und der Ukraine.

Weitere Informationen zur Konzertreise nach China finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder, die während der Konzertreise entstanden sind. Weitere Informationen zu den Konzerten, die der Chor vor Beginn der Konzertreise nach China noch in Bremen im Juni 2013 mit dem Programm der bevorstehenden Konzertreise gegeben hat, finden Sie hier.

Sommersemester 2013

Konzertplakat 21. Juni 2013

Kooperation mit der Ocean University of China in Qingdao

Das Orchestra of Chinese Folk Music von der OUC in Qingdao hat im Juni 2013 die Universität Bremen besucht und in seinen Konzerten eine eindrückliche Begegnung mit der traditionellen chinesischen Orchestermusik ermöglicht. Zwei Konzerte sind gemeinsam mit dem Orchester der Universität Bremen gegeben worden. Dabei hat das Bremer Orchester Johannes Brahms' 2. Sinfonie als hervorragendes Werk der deutschen Musikkultur aufgeführt.

Weitere Informationen zum Besuch des Orchestra of Chinese Folk Music Mitte Juni 2013 in Bremen finden Sie hier, weitere Informationen zu den Konzerten des Chores der Universität Bremen Ende Juni 2013 mit dem Programm der Konzertreise nach China finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte, die Bilder von den Konzerten am 20. Juni und 21. Juni 2013 und die Hörbeispiele.

Wintersemester 2012/13

Konzertplakat Wintersemester 2012

Carl Orff: "Carmina Burana"

2003 war der Chor der Universität für eine Aufführung von Orffs "Carmina Burana" gegründet worden, 2013 feiert er sein 10jähriges Bestehen mit ihrer erneuten Aufführung. Er hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein breitgefächertes Repertoire erarbeitet, das vom Barock bis zur Gegenwart reicht, hat fünf Konzertreisen unternommen - nach Süditalien, Danzig, Namibia, Istanbul und in die Ukraine -, hat ein eigenes Profil mit lebendiger Präsentation, verständlicher Textaussprache und inhaltlich reflektierten Programmen entwickelt sowie die CD "Sing along with friends" produziert.
Anders als bei der ersten Aufführung 2003 sind 2013 bei der Aufführung der "Carmina Burana" die für die "ragazzi" vorgesehen Chöre nicht von den erwachsenen Stimmen des Chores der Universität, sondern - näher an den Wünschen des Komponisten - von der Bremer Kinder- und Jugendkantorei (Einstudierung: Ilka Hoppe) gesungen worden. Auch die Interpretation ist in der Zwischenzeit weiter gereift, denn die Dirigentin Susanne Gläß ist mittlerweile zur Orff-Expertin geworden und hat 2008 eine Monografie über das Werk im Bärenreiter-Verlag veröffentlicht.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte und die Bilder von den Konzerten am 1. November 2012, 26. und 28. Januar 2013 sowie das Hörbeispiel.

Sommersemester 2012

Konzertplakat Sommersemester 2012

Musik aus Nordamerika

Die nordamerikanische Gesellschaft ist dominiert von der weißen, protestantischen anglo-saxon Majority. Aber die Musik Nordamerikas, und zwar nicht nur die U-Musik, sondern auch die E-Musik, zieht ihren Reichtum aus der Kultur all derer, die gerade nicht zu dieser beherrschenden Mehrheit gehören. Das Programm von Orchester & Chören der Universität im Sommersemester 2013 zeigt die Einflüsse aus Blues, Jazz, Klezmer, vom Balkan und aus den uralten Traditionen der nordamerikanischen First Nations auf die nordamerikanische E-Musik, die erst dadurch ihren ganz eigenen Charakter gewonnen hat.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Kritik und die Bilder zu den Konzerten am 13. und 14. Juli.

Wintersemester 2011/12

Konzertplakat Wintersemester 2011/12

Music For Charles Darwin
Richard Einhorn: „The Origin“

Passend für eine Universität waren bei diesem Konzert Leben und Werk eines der bedeutendsten Wissenschaftlers der Menschheitsgeschichte Thema: Charles Darwin ist der Held von Richard Einhorns abendfüllender Kantate „The Origin“, die die Universitätsmusik zur europäischen Erstaufführung brachte. Das Werk verlangt neben Solostimmen, Sinfonieorchester und großem Chor zusätzlich einen Frauenchor, den Susanne Gläß speziell für diese Aufführung im Frühjahr 2011 vorwiegend aus aktiven oder ehemaligen Mitgliedern des großen Chores der Universität gegründet hatte. Die von Einhorn an einigen Stellen des Werks verlangte bulgarische Singtechnik mit ihrer speziellen Klangfarbe erlernte der Frauenchor im April 2011 in einem intensiven Workshop vom bulgarischen Frauenchor „Tvetnica“ aus Varna.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Kritik und die Bilder zum Konzert am 15. Februar 2012 sowie die Hörbeispiele.

Sommersemester 2011

Kooperationen mit Straßburg und Kiew
Ukrainische Musik als übergreifendes Thema

Sowohl das Orchester als auch der Chor haben im Sommersemester 2011 mit ausländischen Universitäten kooperiert, Reisen dorthin unternommen und Gäste von dort empfangen: das Orchester mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich), der Chor mit dem Chor „Dnipro“ von der Taras Schevchenko Universität Kyiv (Ukraine). Obwohl ein Ensemble nach Südwesten und das andere nach Südosten gereist ist, gab es doch eine gemeinsame inhaltliche Klammer: die Musik der Ukraine. Ihre Lieder wurden nicht nur vom Chor gesungen, sondern ihre Melodien bildeten auch die Themen im Hauptwerk des Orchesterprogramms: der 2. Sinfonie von Tschaikowsky, die er während seines Sommeraufenthalts im ukrainischen Künstlerort Kamianka komponiert hatte und die eine der ersten Sinfonien überhaupt ist, bei der alle wichtigen Themen aus der Volksmusik stammen.

 

Konzertplakat 7. Mai 2011

Besuch des Chores „Dnipro“ aus Kyiv in Bremen

Vom 30. April bis zum 8. Mai 2011 hat der Chor „Dnipro“ von der Taras Schevchenko Universität Kiew/Ukraine mit 45 Mitgliedern unter der Leitung von Iryna Dusheyko den Chor der Universität Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und in Bremen, Wilhelmshaven und Hamburg insgesamt acht Konzerte gegeben.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder von den Konzerten am 3. und 7. Mai 2011 sowie die Videos vom Konzert am 3. Mai 2011.

 

Konzertplakat aus Kiew

Konzertreise des Chores in die Ukraine

Vom 24. September bis zum 5. Oktober 2011 hat der Chor der Universität Bremen mit 43 Mitgliedern den Besuch des Chores „Dnipro“ aus dem Mai desselben Jahres erwidert und hat eine Konzertreise durch die Ukraine mit Stationen in Lviv (Lemberg), Kyiv (Kiew) und Odessa unternommen und hat dabei insgesamt fünf Konzerte gegeben. Das Besondere an dieser Reise war, dass an allen drei Stationen der Reise Kontakte zu ortsansässigen Chören hergestellt werden konnten und dass der Reiseweg auf der Hinreise (mit zusätzlicher Station in Krakow) ausschließlich per Bahn und Bus zurückgelegt wurde. Keine Berg- oder Hügelkette stellte sich der Reise in den Weg. Dadurch fühlten alle schon beim Reisen, was sich hinterher im Kontakt mit den Menschen, beim gemeinsamen Musikmachen und beim Erleben der von österreichisch-habsburgerischer Architektur geprägten Städte als Erfahrung wiederholte: Die Menschen in Deutschland, Polen und der Ukraine sind verbunden durch eine lange gemeinsame, wenn auch nicht immer einfache Geschichte, bei der sich die Kulturen immer wieder begegneten und vermischten, bei der aber auch andere Einflüsse in unterschiedlicher Weise spürbar sind: aus dem sowjetischen Russland, von der kyrillischen Schrift und von der Russisch- bzw. Ukrainisch-orthodoxen Kirche.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder von der Reise und die Videos vom Konzert am 2.10. 2011.

 

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Plakat 2011-07-10

Orchesterbegegnung mit dem Orchestre Universitaire de Strasbourg

Das Orchestre Universitaire de Strasbourg (Frankreich) und das Orchester der Universität Bremen hatten für das Sommersemester 2011 die gemeinsame Aufführung von Tschaikowskys 2. Sinfonie über ukrainische Themen verabredet, rechtzeitig Noten mit Bogenstrichen ausgetauscht und die Sinfonie jeweils zu Hause einstudiert. Am Ende des Sommersemesters ist dann zuerst das Bremer Orchester für vier Tage – ein verlängertes Wochenende - mit dem Zug nach Straßburg gereist; zwei Wochen später kam das Straßburger Orchester ebenfalls für ein verlängertes Wochenende zum Gegenbesuch nach Bremen. Als sehr glücklich hat sich die Konstruktion erwiesen, die Begegnungen im Zwei-Wochen-Abstand durchzuführen. Dadurch hatten alle Orchestermitglieder Zeit, wieder zu Hause im Alltag anzukommen, waren sich aber gleichzeitig – auch mit Hilfe lebhafter Facebook-Kontakte – noch so nahe, dass sie problemlos dort anknüpfen konnten, wo sie sich in Straßburg voneinander getrennt hatten. Orchester & Chor der Universität Bremen haben bereits verschiedene nationale und internationale Begegnungen durchgeführt – mit Ensembles aus Oldenburg, Osnabrück, Polen, Namibia, der Türkei und der Ukraine –, doch so entspannt, problemlos und rundum erfreulich war noch keine.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 10.7. 2011.

Wintersemester 2010/11

Konzertplakat Wintersemester 2010/11

Samuel Coleridge-Taylor: "Hiawatha's Wedding Feast" & "The Death of Minnehaha"
Kantaten für Chor, Orchester und Solostimmen auf Texte von H. W. Longfellow (komp. 1898/99)

Nur wenige wissen, dass es einen hervorragenden und bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs international berühmten und häufig aufgeführten Komponisten hochromantischer Musik gibt, der väterlicherseits afrikanischer Herkunft war: Es handelt sich um Samuel Coleridge-Taylor, der von 1875 - 1912 in London lebte. Da er wie Gustav Mahler gleichermaßen als Dirigent wie als Komponist erfolgreich war, erhielt er den Beinamen „Black Mahler“. Sein Erfolg führte in den USA zur Gründung zahlreicher Samuel Coleridge-Taylor-Societies; auf einer seiner USA-Tourneen wurde er vom damaligen Präsidenten Theodore Roosevelt empfangen. Er war in seiner Epoche eine der bedeutendsten Identifikationsfiguren für die afroamerikanische Bevölkerung in den USA.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Kritik und die Bilder zum Konzert am 5. Februar 2011 sowie die Hörbeispiele.

 

Mai 2010

Konzertplakat aus Istanbul

Chorreise nach Istanbul

Vom 12. - 16. Mai 2010 hat der Chor den Besuch des Chores der Boğaziçi-Universität/Istanbul aus dem vorhergehenden Jahr erwidert. 50 Mitglieder sind aus Bremen zum Gegenbesuch nach Istanbul gereist. Während der dreimonatigen Vorbereitungszeit auf die Reise hatte eine große Gruppe aus dem Chor jeweils vor Beginn jeder Chorprobe gemeinsam eine Stunde lang Türkisch gelernt und war so nicht nur für die Aussprache der türkischen Liedtexte, sondern auch für die vielfältigen Eindrücke und Kontakte in Istanbul bestens gerüstet.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch den Pressebericht, der vor der Reise erschien, die Bilder, die während der Reise entstanden, und das Hörbeispiel.

 

Sommersemester 2010

Konzertplakat Queen Klassical

Queen Klassical

Orchester & Chor sind von der seit vielen Jahren mit Songs von Freddie Mercury tourenden Dresdner Band „MerQury“ eingeladen worden, bei der Aufführung des „Queen Klassical“'s in der Wilhelmshavener Stadthalle den klassischen Part zu übernehmen. Das Queen-Klassical ist ein Crossover zwischen Rock und Klassik für Rockband, Solosopran, Chor und Orchester. Die Zusammenarbeit mit einer Rockband und das Auftreten mit Verstärkung und Lichtshow waren Neuland für Orchester & Chor; beides hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier; ein Video vom Konzert können Sie hier sehen. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 17. April 2010.

 

Wintersemester 2009/10

Konzertplakat Chaos und Commerz

„Zwischen Chaos und Commerz“
Groteske Musik aus Berlin und Leningrad aus den Jahren 1930 - 1935

Orchester & Chor hatten im Jahr 2009 zwei ernste Werke mit politischen Bezügen aus den 1930er Jahren aufgeführt: Michael Tippetts „A Child of Our Time“ (komp. 1939 – 41) und Kurt Weills „Der Weg der Verheißung“ (komp. 1933 – 35). Doch in der ersten Hälfte der 1930er Jahre war die Musik häufig grotesk, witzig und frech gewesen. Mit diesem Konzert zu Beginn des Jahres 2010 haben Orchester & Chor ihre kleine Zeitreise durch die 1930er komplettiert und einen wichtigen und vergnüglichen Aspekt hinzugefügt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 30. Januar 2010.

 

Juni 2009

Konzertplakat Juni 09

Türkisch-deutsches Kooperationsprojekt

Vom 21. – 24. Juni 2009 hat der 50 Mitglieder zählende Chor der Boğaziçi-Universität (Istanbul) am Ende seiner Konzertreise durch Deutschland mit seinem Leiter Burak Erdem den Chor der Universität Bremen besucht, bei den Mitgliedern des Chores übernachtet und gemeinsam mit ihm in und um Bremen vier Konzerte gegeben.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder vom Konzert am 21. Juni 2009 und die Konzertkritiken.

 

Mai 2009

Konzertplakat Mai 09

Kurt Weill: „Der Weg der Verheißung“
Konzertante Aufführung von Ausschnitten aus der Oper durch Chor, Orchester und Solostimmen

Den Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Jahr 2009 vom 20. – 24. Mai in Bremen stattgefunden hat, haben Orchester & Chor der Universität mit der konzertanten Bremer Erstaufführung von Ausschnitten aus Kurt Weills lange vergessener Oper „Der Weg der Verheißung“ begrüßt. Weill hatte mit der Komposition 1933 unmittelbar nach seiner Flucht aus Deutschland begonnen; nach kapitalismuskritischen Werken wie „Die Dreigroschenoper“ ist „Der Weg der Verheißung“ sein erstes großes Werk, in dem er sich mit seiner eigenen jüdischen Herkunft und mit dem Schicksal der jüdischen Verfolgten auseinandersetzt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik, die Bilder vom Konzert und die Arbeitsprobe.

 

Wintersemester 2008/9

Konzertplakat WS 08

Michael Tippett: A Child of Our Time
für Chor, Orchester und vier SolistInnen

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus haben Orchester & Chor am 27. Januar gemeinsam im Bremer Dom Michael Tippetts Oratorium „A Child of Our Time“ aufgeführt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik und die Arbeitsprobe.

 

Sommersemester 2008

Chor und Orchester haben im Sommersemester 2008 getrennte Programme einstudiert. Der Chor hat im Mai 2008 gemeinsam mit dem Chor der Universität von Namibia am Chorfest Bremen teilgenommen und im September 2008 als Gegenbesuch eine Konzertreise nach Namibia unternommen.

Plakat Orchester SS08

Aus der Neuen Welt

Das Orchester der Universität hat unter dem Titel „Lust auf Musik“ im Sommersemester 2008 das in Umfang und Schwierigkeitsgrad vielleicht anspruchsvollste Programm seiner Geschichte gespielt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte und die Bilder von Konzerten in Stuhr und Bremen.

Plakat Chor SS08

Kooperation mit dem Chor der Universität von Namibia

Vom 22. – 25. Mai 2008 fand in Bremen das Chorfest Bremen mit insgesamt fast 10.000 SängerInnen statt. Der Chor der Universität Bremen hatte dazu den Chor der Universität Namibia („UNAM“) eingeladen. Beide Chöre hatten vorab per Mail ein gemeinsames Programm aus europäischen und afrikanischen Liedern verabredet, das sie jeweils zu Hause schon vorbereitet hatten und dann bei den gemeinsamen Proben in Bremen perfektioniert haben. Nach nur fünf gemeinsamen Proben haben sie unter der abwechselnden Leitung von Bonnie Pereko (UNAM) und Susanne Gläß (Bremen) gemeinsam am Chorwettbewerb des Deutschen Chorfestes teilgenommen und auf Anhieb einen beachtlichen dritten Platz in ihrer Kategorie errungen. Bei den folgenden weiteren Chorfest-Auftritten hat sich dann gezeigt, dass der gemeinsame Chor beider Universitäten den Nerv des Chorfestes getroffen hatte: Er hat sich direkt in die Herzen des Publikums gesungen und hatte umjubelte Auftritte in der Glocke, in der Kirche Unser Lieben Frauen und auf dem Marktplatz und hat es damit sogar bis auf die Titelseite des Weser-Kurier geschafft. Im September 2008 ist der Chor der Universität Bremen für 17 Tage zum Gegenbesuch nach Namibia gereist.

Weitere Informationen zum Besuch des UNAM-Chores in Bremen finden Sie hier, weitere Informationen zum Besuch des Chores der Universität Bremen in Namibia finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 23. Mai 2008.

 

Plakat zum Konzert im Warehouse/Windhoek

Vom 8. – 25. September 2008 hat der Chor der Universität Bremen den Besuch des Chores der Universität von Namibia in Bremen aus dem Mai 2008 erwidert und ist zum Gegenbesuch nach Namibia gereist.

Weitere Informationen zum Besuch des Chores der Universität Bremen in Namibia finden Sie hier; weitere Informationen zum Besuch des UNAM-Chores in Bremen finden Sie hier. Beachten Sie auch die Presseberichte, das Chortagebuch (mit Kommentaren der bremischen Chormitglieder während ihrer Reise durch Namibia), die Bilder die während der Reise durch Namibia entstanden und die Arbeitsproben.

 

Wintersemester 2007/8

Konzertplakat WS 07

Französische Romantik
Félix Alexandre Guilmant: Symphonie Nr. 1 d-Moll für Orgel und Orchester op. 42 (komp. 1878)
Gabriel Fauré: Requiem op. 48 (nach der Fassung von 1899)

Die französische Musik hat nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 eine ganz eigenständige, in Deutschland damals, aber auch heute noch wenig wahrgenommene Entwicklung genommen. In Deutschland scheint es oft fast, als hätte die Musik in Frankreich nach Berlioz' Tod im Jahre 1869 eine Pause eingelegt und erst mit Debussy und Ravel wieder eingesetzt. Komponisten, die in dieser scheinbaren „Pause“ höchst aktiv waren wie Saint-Saëns, Franck, Fauré, Widor und Guilmant sind bei uns häufig immer noch nur als Namen oder mit einzelnen Werken bekannt.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritik, die Arbeitsproben und die Bilder vom Konzert im Bremer St. Petri Dom 12. Februar 2008.

 

Sommersemester 2007

Konzertplakat SS 07

Lust auf Musik

Im Sommersemester 2007 haben Orchester & Chor getrennte Programme einstudiert, aber sie in gemeinsamen Konzerten aufgeführt. Das Orchester hat drei Solokonzerte gespielt, bei denen alle SolistInnen aus den eigenen Reihen kamen. Ohne dass es geplant war, zog das Thema der selbständigen Kompetenz aller Mitglieder von Orchester & Chor der Universität noch wesentlich weiter gehende Kreise: Da die Dirigentin, Susanne Gläß, erkrankt war, sind drei Musikstudierende, die bei ihr den Orchesterleitungskurs absolviert hatten und die gleichzeitig Mitglieder im Orchester sind, in den Konzerten mit nur einem Tag Vorbereitungszeit als Dirigentinnen der verschiedenen Orchesterwerke eingesprungen. Während für den Chor beim ersten Konzert noch eine Berufskollegin als Dirigentin aushelfen konnte, hat der 120 Stimmen starke Chor beim zweiten Konzert Brahms’ Zigeunerlieder völlig ohne Dirigentin, nur auf Kopfzeichen der Pianistin hin, (mit Ausnahme einer einzigen kleinen Beinahe-Panne) fehlerfrei auswendig gesungen. Eine Meisterleistung aller Beteiligten an Teamfähigkeit, Disziplin und Eigenverantwortlichkeit!

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Bilder von Konzerten und Proben.

 

Wintersemester 2006/7

Konzertplakat WS 06

Paul McCartney’s Liverpool-Oratorio
für großen Chor, Knabenchor, Orchester und vier SolistInnen

Paul McCartney hat dieses Werk nicht allein komponiert, sondern gemeinsam mit dem erfolgreichen Filmmusik-Komponisten Carl Davis. Entsprechend stark ist der Einfluss der Filmmusik auf die klangliche Gestalt des Liverpool Oratorios. Schon lange waren in Orchester & Chor Wünsche laut geworden, einmal Filmmusik zu spielen. Dieses ist der erste Schritt in dieses musikalische Genre gewesen. Gleichzeitig war es die erste Zusammenarbeit der Universitätsmusik mit dem renommierten Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen unter der Leitung des LKMD Ansgar Müller-Nanninga.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 9. Februar 2007.

 

Sommersemester 2006

Konzertplakat SS 06

Konzert mit zwei Orchestern
Orchester der Universitäten Osnabrück und Bremen

Lust auf Musik
Lieder aus aller Welt

Im Sommersemester 2006 haben Orchester & Chor jeweils für sich allein ein Programm erarbeitet: Das Orchester hat mit dem Orchester der Universität Osnabrück kooperiert und der Chor hat internationale Lieder gesungen.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.

 

Wintersemester 2005/6

Konzerplakat WS 05

Gabriele Hasler, Around and Around
für Chor a cappella (komp. 2005, Uraufführung)

Philip Glass, Itaipu
für Chor und Orchester (komp. 1989, deutsche Erstaufführung)

Die Bremer Universitätsmusik feierte mit diesem Konzert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Programm mit zwei Werken der Minimalmusic. Beide Werke sind in unterschiedlicher Weise auf die Universität bezogen:
Die als Sängerin von Jazz und Weltmusik international erfolgreiche Gabriele Hasler ist eine ehemalige Studentin der Universität Bremen.
Philip Glass’ Komposition „Itaipu“ handelt von dem gleichnamigen riesigen brasilianischen Wasserkraftwerk und verwendet dafür einen Text der in der Region lebenden Guarani. Das Werk steht damit im Zusammenhang des an der Universität Bremen geführten kritischen Dialogs zwischen den Naturwissenschaften mit ihrer Begeisterung für das technisch Machbare und den Sozial- und Geisteswissenschaften, in denen die politischen und sozialen Rahmenbedingungen solcher Großprojekte problematisiert werden.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben und die Bilder vom Konzert im Bremer Dom am 12. Februar 2006.

 

Wintersemester 2004/5

Konzertplakat WS 04

Kooperation mit dem Akademicki Chór Uniwersytetu Gdanskiego (Chor der Universität Danzig)

Karol Szymanowski, Stabat Mater - Anton Bruckner, Te Deum

Die Universitäten wie die Städte Bremen und Danzig kooperieren seit vielen Jahren. Doch solche Partnerschaften wollen immer wieder neu mit Leben erfüllt werden. Die Bewerbung Bremens um den Titel "Stadt der Wissenschaft 2005" sowie das "Deutsch-Polnische Jahr 2005/6" boten einen willkommenen Anlass, auch musikalisch aktiv zu werden und ein breit verankertes gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken, die Arbeitsproben und die Bilder vom Konzert im Bremer Dom am 9. Mai 2005.

 

Sommersemester 2004

Konzertplakat SS 2004

ConcerTango

Seit Jahrzehnten ist in Europa die Begeisterung und Leidenschaft für den argentinischen Tango ungebrochen und scheint sogar noch immer zu wachsen. Bremen hat sich geradezu zu einer deutschen Hochburg des Tangotanzes entwickelt; auch an der Universität grassiert das Tangofieber seit Jahren. Die Tangotanzkurse im Breitensport sind immer besonders schnell ausgebucht. Und welche andere deutsche Universität hat schon neben dem sinfonischen Orchester ein eigenes Tangoorchester? Vier Gruppen der Universität - Sinfonieorchester, Projektchor, Tangoorchester, Vortanzgruppe der Tangokurse des Hochschulsports - und die befreundete Bremer Gruppe „Lauter Blech“ haben gemeinsam einen bunten Abend voller Tango gestaltet.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Konzertkritiken.

 

Wintersemester 2003/4

Konzertplakat WS 03

Johannes Brahms, „Ein Deutsches Requiem“ op. 45 (1868)

Mit dem Requiem gelang Brahms im Alter von 34 Jahren der Durchbruch. Es ist bis heute sein beliebtestes Werk geblieben, und es hat eine enge Bindung an Bremen, denn es wurde hier 1868 im Dom unter der Leitung von Brahms uraufgeführt. Brahms hat die nicht lateinischen, sondern deutschsprachigen Texte (daher der Titel „deutsches“ Requiem) selbst zusammengestellt; entstanden ist ein undogmatisches Werk mit überkonfessioneller Tendenz, in dessen Zentrum - bei aller Trauer über die Vergänglichkeit: "Denn alles Fleisch es ist wie Gras" - der Trost steht: "Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."
Ein musikwissenschaftliches Seminar im Studiengang Musik zu Brahms’ Requiem, veranstaltet von Susanne Gläß, hat das Programmheft zum Konzert geschrieben und gemeinsam am 30. 1. 04, 20 Uhr, einen öffentlichen Einführungsvortrag im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer/Bremen gestaltet.
Auf Einladung der Camerata musicale Salentina, des Orchestra della Magna Grecia und des Ateneo Musica Basilicata sind in der Karwoche 2004 von den 170 Beteiligten am Bremer Konzert 150 mit Flugzeug und Zug gemeinsam nach Süditalien gereist und haben in dieser stark katholisch geprägten Region an drei verschiedenen Orten das Brahms-Requiem aufgeführt, das dort noch niemals zuvor erklungen war und mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 4. Februar 2004.

 

Sommersemester 2003

Konzertplakat SS 03

Gemeinsames Semesterabschlußkonzert der Orchester der Universitäten Bremen und Oldenburg unter Mitwirkung des Projektchores der Universität Bremen (nur in Oldenburg)

Zum ersten Mal haben die Orchester der Bremer und der Oldenburger Universität ein gemeinsames Konzert gegeben. Im ersten Teil des Programms haben beide Orchester jeweils von ihnen einstudierte Werke alleine gespielt, am Schluß haben sie sich zu Giuseppe Verdis Ouvertüre zur Oper „La forza del destino/Die Macht des Schicksals“ zu einem über hundertköpfigen Ensemble vereinigt. Der allein vorgetragene Beitrag des Bremer Orchesters bestand in der Uraufführung der sinfonischen Dichtung „Der Mythos des Sisyphos“ von Johannes W. Schäfer, der als Kontrabassist auch langjähriges Mitglied des Orchesters ist. Schäfer zitiert in seinem Werk aus J.S.Bachs Sterbechoral „Es ist genug“, den der für die Aufführung von Orffs Carmina Burana im Semester zuvor gegründete Projektchor gemeinsam mit dessen Sterbemotette „Komm, Jesu, komm“ beim Oldenburger Konzert einleitend vortrug. Während bei Bach die Worte aus dem Choral „Es ist genug“ ebenso wie die Motette „Komm, Jesu, komm“ Ausdruck der Lebenssattheit und Vorfreude auf den Tod sind, deutet Schäfer sie in Anlehnung an Albert Camus’ Essay „Der Mythos des Sisyphos“ musikalisch um in die verzweifelte Auflehnung des Sisyphos gegen sein unabänderliches, mühseliges Schicksal.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe.

 

Wintersemester 2002/3

Konzertplakat WS 02

Carl Orff, Carmina Burana (1936)

Für dieses Konzert in der ausverkauften Glocke ist eigens ein Projektchor unter Beteiligung von 150 Sängerinnen und Sängern aus der Universität und der Stadt Bremen und ihrem Umland gegründet worden. Ein musikwissenschaftliches Seminar im Studiengang Musik zu Orffs Carmina Burana, veranstaltet von Susanne Gläß, hat das Programmheft zum Konzert geschrieben. Hans-Peter Raiß/Nordwestradio hat die Aufführung mit einer zweistündigen Rundfunksendung über Carl Orff begleitet, für die er Seminarteilnehmende interviewt hat (gesendet am 24. 4. 03, 20.05 Uhr). Themen waren im besonderen Orffs Verhältnis zum Faschismus und sein Frühwerk. Susanne Gläß hat einen Einführungsvortrag „Carl Orffs Carmina Burana im Spannungsfeld von Mittelalter, Musikpädagogik, Faschismus und Sexualität“ gehalten (27. 4. 03, 20 Uhr, Gästehaus der Universität).

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier. Beachten Sie auch die Arbeitsprobe und die Bilder vom Konzert in der Glocke am 30. April 2003.

 

Sommersemester 2002

Plakat SS 02

Natur in der Musik

Im Rahmen des bundesweiten Jahres der Geowissenschaften „Planet Erde“ fand im August 2002 in Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Wefer der Wissenschaftssommer zum Element Wasser statt. Als Teil des kulturellen Rahmenprogramms veranstaltete das Orchester ein Konzert zum Thema. Die treffendste Beschreibung des Inhaltes von Beethovens 1808 komponierter VI. Sinfonie mit dem Untertitel „Sinfonia Pastorale“ bilden Beethovens eigene Satzüberschriften: „Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande“, „Szene am Bach“, „Lustiges Zusammensein der Landleute“, „Gewitter, Sturm“ und schließlich „Hirtengesang – Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm“. Es geht Beethoven um zweierlei: einerseits um die Beschreibung der Natur mit musikalischen Mitteln (z.B. Gewitter) und andererseits um die Darstellung der Wirkung der Natur auf das Innere des Menschen (z.B. Gefühle nach dem Sturm). Im 20. Jahrhundert hat die neuseeländische Komponistin Annea Lockwood einen radikal anderen Weg zum musikalischen Umgang mit der Natur beschritten: Sie hat 1982 die authentischen Geräusche eines Flusses vom leisen Glucksen der Quelle bis zur Mündung aufgenommen und unbearbeitet nahtlos aneinandergeschnitten und so ein einstündiges Klangporträt des Flusses geschaffen: „A Sound Map Of The Hudson River“. Damit wird die Natur nicht mehr durch die Musik abgebildet, sondern wird selbst zur Musik erklärt. Das Konzert begann mit der „Sound Map Of The Hudson River“ als CD-Wiedergabe in Begleitung einer Landkarte, auf der stets angezeigt wurde, an welcher Stelle des Flusses die jeweilige Aufnahme entstanden war.

Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.

 

Wintersemester 2001/2

Konzertplakat WS 01

Tod & Musik

In zwei Seminaren der Studiengänge Musik und Kulturwissenschaft der Universität Bremen ist ein Überblick über die verschiedenen Verknüpfungen von Tod und Musik versucht worden: „Tod und Sterben in der Oper“ (Dr. Frank Nolte) und „Tod und Musik“ (Dr. Susanne Gläß). Im ausführlichen Programmheft zum Konzert sind Beiträge zu einigen der in den Seminaren behandelten Themen versammelt.
In diesem Konzert sind neben den Orchesterwerken Musiken zum Thema Tod erklungen, die sonst nicht so häufig zu hören sind: Das lateinische „Dies irae“ ist seit dem zweiten vatikanischen Konzil nicht mehr Teil der Liturgie der katholischen Totenmesse. Während üblicherweise, wie auch bei Liszt und Rachmaninov, als musikalisches Motiv nur die erste Zeile verwendet wird, sang es die Schola der katholischen Hochschulgemeinde (Ltg. Oliver Rosteck) hier in seiner ganzen eindrucksvollen Länge.
Leichenzüge, begleitet von Musikkapellen, die die Trauer für alle lautstark hörbar machen und an den Tod erinnern, haben in unserem heutigen Leben zusammen mit der schwarzen Trauerkleidung ihren Platz verloren. Damit sind auch die Trauermärsche (fast) verschwunden. Gelegentlich haben sie noch als Musik bei symbolischen, politischen Trauerzügen überlebt. Die Blasinstrumentenformation „Lauter Blech“ steht in dieser Tradition und spielte in diesem Konzert Trauermärsche aus ihrem Repertoire.

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Sommersemester 2001

Konzertplakat SS 01

Spanien – nordeuropäische Träume vom Süden

Wenn in Nordeuropa Werke im spanischen Stil komponiert werden, wird Spanien zum Synonym für Sonne, Wärme, Sinnlichkeit und Temperament. Mit dem tatsächlichen Spanien und seiner eigenen Musik haben diese Kompositionen oft weniger zu tun als mit unseren eigenen unerfüllten Sehnsüchten. Berühmtestes Beispiel ist die vom Franzosen Bizet auf französisch komponierte Oper "Carmen" – für uns in Nordeuropa dennoch der Inbegriff des Spanischen in der Musik. Aber nicht nur in der klassischen und besonders in der französischen Musik wurde von Spanien geträumt: Der Welterfolg von Chick Coreas Jazz-Kompositionen „Spain“ und „Fiesta“ zeigt, daß auch heute noch wir nördlichen Menschen Spanien mit Begeisterung als Folie für unsere Projektionen und Wünsche benutzen. Parallel zum Konzertprogramm hat im Studiengang Musik ein einsemestriges Projekt „Spanien“ stattgefunden (Veranstalter: Andreas Lieberg und Utz Weißenfels), dessen praktische Ergebnisse im Konzert in Stuhr zu hören waren.

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Wintersemester 2000/01

Modest Mussorgskij, Bilder einer Ausstellung (1874) (Orchestrierung von Maurice Ravel)

Das Konzert eröffnete die Ausstellung „Klang – Bild – Bewegung“ des Fachbereichs 12 (Ltg. Prof. Dr. Manfred Polzin, Dr. Matthias Duderstadt, Dr. Claudia Meyer), die das Ergebnis eines umfangreichen dreisemestrigen Projektes war. Während es viele Musikwerke gibt, die sich auf Bilder beziehen und von diesen angeregt worden sind, ist Mussorgskijs Werk doch das einzige, das die Ausstellungssituation selbst und das Erlebnis des Promenierens von Bild zu Bild thematisiert. Innerhalb des Projektes hatte ein Seminar „Die Zusammenarbeit der Künste in Paris 1905 –1925“ (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß) stattgefunden, in dessen Rahmen auch praktische Übungen anhand der „Bilder einer Ausstellung“ stattgefunden hatten, deren Ergebnisse unmittelbar vor Beginn des Konzerts via Overhead-Projektor an die Rückwand des Konzertsaals projiziert wurden. Während des Konzertes wurde der Overhead-Projektor von der Bremer Künstlerin Monika Meinold genutzt, die analog und simultan zu den Promenaden diese in ihre persönliche zeichnerische Sprache umsetzte.

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Sommersemester 2000

Konzertplakat SS 00

"Kompositionen von Frauen"

Die Konzeption des Programms ist in enger Zusammenarbeit mit dem Studiengang Musik der Universität Oldenburg entstanden. Dort werden unter Leitung von Prof. Dr. Freia Hoffmann die Werke von Louise Farrenc ediert, deren Konzertouvertüre op. 23 das Orchester der Universität Bremen erstaufführen durfte. Auch Violeta Dinescu, deren Orchesterwerk „Joc“ das Orchester uraufführen konnte, ist Professorin für Theorie und Komposition an der Universität Oldenburg. Parallel zum Konzertprogramm hat Prof. Freia Hoffmann im Rahmen der Kooperation beider Universitäten am Studiengang Musik ein Seminar mit dem Thema „Louise Farrenc und Clara Wieck-Schumann. Bedingungen und Ergebnisse kompositorischer Arbeit von Frauen im 19. Jahrhundert“ gehalten. Begleitend zum Konzert im GW1–Hörsaal fand in dessen Foyer eine Ausstellung zur Einengung der Frau durch Mode im 19. Jahrhundert mit dem Titel „Nähtischchen-Klavier und Wespentaille“ statt (Ltg. Prof. Dr. Almuth Schröder/Fachbereich Erziehungswissenschaften). Das ausführliche Programmheft zum Konzert enthielt Beiträge von Susanne Gläß, vom Ausstellungs-Team und vom Zentrum für feministische Studien.

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Wintersemester 1999/2000

Konzertplakat WS 99

Einweihung des GW1-Hörsaals

Das Programm wurde speziell für die Einweihung des GW1-Hörsaals konzipiert, der für eine Doppelnutzung eingerichtet worden ist: einerseits als Hörsaal für den Studiengang Rechtswissenschaft, andererseits als Konzertsaal. Eines der Werke hat das Orchester für den festlichen Anlaß in einem demokratischen Prozess selbst ausgewählt (Milhaud, La création du monde). Das andere Werk stammt von einem Komponisten – Erwin Koch-Raphael –, der Professor für Theorie und Komposition am Studiengang Musik der Universität Bremen ist.

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Sommersemester 1999

Konzertplakat SS 99

"Für den Tanz komponierte Musik"

Parallel zum Konzert fand im Sommersemester ein musik- und kulturwissenschaftliches Seminar mit dem Thema „Musik für Bewegung“ statt (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß). In diesem Seminar wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Tanzfilminstitut ein halbstündiger Dokumentarfilm zum Thema produziert. Außerdem gab es eine musikpraktische Übung, in der Tanzmusik des 16. Jahrhunderts gespielt wurde (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß).

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Wintersemester 1998/99

Konzertplakat WS 98

"alla zingarese – die Träume der Seßhaften vom ungebundenen Leben der Fahrenden"

Das Konzert wurde begleitet von einem Seminar mit dem Titel „’Alla zingarese’ – Die Träume der Seßhaften vom ungebundenen Leben der Fahrenden. Der Einfluß ungarischer ‚Zigeuner’musik auf die Musik der Klassik und Romantik“ (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß). Dieses Seminar hat ein umfangreiches Programmheft zum Konzert erarbeitet und in Zusammenarbeit mit Radio Bremen 2, Hans-Peter Raiß, eine einstündige Rundfunksendung zum Thema produziert. Zum Thema des Konzerts haben Studierende der Hochschule für Künste (Klasse Prof. Haase) freie Fotografien gemacht, die ins Programmheft aufgenommen und parallel zum Konzert drei Wochen lang im Foyer des Konzertsaals, der Glocke, ausgestellt worden sind. Im Umfeld des Programms hat im selben Semester im Studiengang Musik eine musikpraktische Übung stattgefunden, in der Cover-Versionen von Zigeunermusik im ungarischen Stil gespielt worden sind (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß).

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Sommersemester 1998

Konzertplakat SS 98

"...mit all den Stacheln – zu Hanns Eislers 100. Geburtstag" - Abschlußkonzert der Eisler-Tage Bremen vom 3. – 6. 7. 1998

Die Eisler-Tage 1998 mit Konzerten, Vorträgen und einem Symposion zum 100. Geburtstag von Hanns Eisler wurden gemeinsam veranstaltet und organisiert vom Haus im Park, vom Kulturzentrum Westend und von der Universität Bremen, repräsentiert von Andreas Lieberg und Susanne Gläß.

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Wintersemester 1997/8

Konzertplakat WS 97

"...in concert – Lehrkräfte des Studiengangs Musik der Universität Bremen"

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Sommersemester 1997

Konzertplakat SS 97

"North American Music"

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Wintersemester 1996/7

Konzertplakat WS 96

"Erik Satie"

Das Konzertprogramm wurde begleitet von einem Seminar mit dem Titel „Multimediale Projekte in Paris am Anfang de 20. Jhdts.“ (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß), von einem Gastvortrag von Grete Wehmeyer/Köln „Relâche heißt: Heute keine Vorstellung! – zu Erik Saties Ballettmusik Relâche“ und von einem dadaistisch gestalteten Programmblatt in Plakatgröße (Studierende des Studiengangs Kunst der Universität Bremen, Ltg. Dr. Matthias Duderstadt).

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Sommersemester 1996

Konzertplakat SS 96

"Musik der Geschwister Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy für Orchester, Chor und Klavier solo"

Begleitend zum Konzertprogramm fand ein musikwissenschaftliches Seminar (Veranstalterin: Dr. Susanne Gläß) zum Thema statt, in dem ein ausführliches Programmheft erarbeitet wurde.

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